Freiherr Oberst Eugen Vladimirovitsch von Luhowyj

* 1889

 

Name  Oberst Eugen Vladimirowitsch von Luhowyj
            
Mein Großvater väterlicherseits

geboren 11.12.1889 in Antijan,
             Gouv. Kyjiv, Ukraine, Russland

Stand  Adeliger Kosak,

Oberst der nationalen ukrainischen Armee unter Hetman Skoropadskij und später unter Simon Petljura in den Jahren 1918-1920,

Rittmeister in der Kosaken-Leibwache
von
Zar Nikolaus II.

MAIL: office@luhovoy.com

Tragische Geschichte



Mein Großvater wurde in den Wirren der Oktoberrevolution von Zar Nikolaus II. nach Wien beordert, um für die „Weiße Armee“, die gegen die kommunistische „Rote Armee“ der Bolschewiken kämpfte, Waffen, Munition, Ausrüstung und Bekleidung zu kaufen.


Er fand die russische Botschaft in Wien funktionell und personell in völliger Auflösung vor. Die Botschaftsangestellten flohen in alle Richtungen. Nach England, Schweden oder gingen, aus Angst vor den Kommunisten, in den Untergrund. So sah sich mein Großvater in der verwaisten russischen Vertretung de facto als letzter nicht ernannter Militärattaché des Zaristischen Russlands wieder.

Wien war immer schon die Stadt der Liebe, des Walzers und der schönen Künste. Diesen zentrifugalen Kräften konnte selbst ein Kosak nicht widerstehen. So lernte er meine Großmutter, die sehr eloquente und ungemein erfolgreiche Wiener Künstlerin (Bild rechts) Isolde Heinisch kennen und lieben.


  1. Sie heirateten und mein Vater wurde am 18. Juni 1920 in Wien geboren.


Kurz darauf entschloss sich mein Großvater nach Russland zurückzukehren um gegen die Bolschewiken zu kämpfen. Für viele Freiheitsliebende waren die inhaltlich falschen Jubelberichte in der Presse betreffend den angeblich kurz bevorstehenden Sieg der „Weißen Armee“ über die kommunistischen Horden der bolschewikischen „Roten Armee“ Motiv nach Russland zu gehen, um sich dem Kampf der „Weißen Armee“ anzuschließen.
An diesem Kampf wollte sich mein Großvater physisch und nicht nur administrativ unterstützend von Wien aus beteiligen.

Der nebenstehende Zeitungsausschnitt zeigt anhand des einzigen eigenhändig kommentierten Dokuments, das erhalten geblieben ist, die handschriftliche (links) Anmerkung meines Großvaters, die er auf den Zeitungsrand notierte:


  1. Das ist unsere Arbeit der
    letzten 1 1/2 Jahre.          


Seine Frau Isolde, die schlimme Vorahnungen hatte und Ihren Mann dringend warnte, nähte ihm unter Tränen alle Dokumente in seinen Reitmantel ein und er machte sich auf seinen letzten Weg. 

Das war das letzte das von dem Schicksal meines Großvaters bekannt ist. Es wird glaubhaft kolportiert, dass er an der Grenze von kommunistischen Bolschewiken als zarentreuer Kosak erkannt und sofort erschossen wurde.

Der Rest meiner Familie väterlicherseits wurde in Russland wie Vieh in einen Schulhof getrieben und ebenfalls erschossen. Die davonlaufenden Kinder, die das mitansehen mussten wurden besonders brutal wie Hühner erschlagen indem man sie an den Beinen festhielt und Ihre kleinen Schädel an den Schulwänden zertrümmerte.

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