† 01.07.1948      

 

Im April 1945 waren die Kosaken mit Frauen und Kindern auf der Flucht, sie fürchteten Stalins Rache. Ihre Trecks zogen Richtung Osttirol. Dort standen die Briten. Die Kosaken wollten das englische Kriegsgefangenenlager bei Lienz erreichen.

Die Rettung — wie sie glaubten. Sie gaben, getäuscht durch das Versprechen bald neue, britische Waffen fassen zu können, freiwillig ihre Waffen ab. Sie vertrauten dem Wort der Briten, Kriegsgefangene nicht an fremde Staaten auszuliefern.


Ein tödlicher Fehler, wie sich bald herausstellen sollte...                      Continue »

Ein tödlicher Fehler

Todesritt der Kosaken

Die Kosaken, die wilden Reiter des Ostens, sind seit ihrem ersten Auftauchen im 14. Jahrhundert von einem Mythos umgeben. Sie gelten als verwegene Kämpfer für Freiheit und Unabhängigkeit.     Continue »

Der vergessene Genozid

Im April 1945, flüchteten etwa 30.000 displaced Kosaken mit Frauen und Kindern vor  Stalin's Verfolgung Richtung Österreich.

  1. *Die Kosaken zogen mit Kind und Kegel im harten Winter über die Karawanken nach Österreich in der trügerischen Hoffnung auf sichere Aufnahme bei den britischen Verbänden bei Lienz.

    Eine ungemein beschwerliche Diaspora ihrer physische Vernichtung entgegen.

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Bloodlands

Es gab ein bestimmtes Territorium, das vor Blut triefte, weil Sowjets und Deutsche dort zwischen den Jahren 1933 und 1945 insgesamt 14 Millionen Zivilisten töteten. Hier die Geschichte in einem Bestseller     Continue »

Vernichtung  

Der Aktenvermerk "Kosak"
im Pass war gleichbedeutend
mit dem Todesurteil. Lenin rächte sich entsetzlich und schickte die Reiter mit ihren Familien in die Verbannung, zur Zwangsarbeit, in den Tod. Continue »